In dieser Ausstellung widmet sich Joachim Graf seinem Lieblingsmotiv: Dem weiblichen Körper. Akte und Portraits als Holzschnitte auf Stoff und Papier abstrahieren die weiblichen Formen und fordern den Betrachter heraus, interagieren mit ihm und fordern seine Phantasie heraus. Denn die flächigen Drucke deuten immer mehr an, als sie zeigen und erschließen sich dem Betrachter nur langsam. Die flächigen Drucke werden durch Linien aus Licht durchschnitten. Aus den eindimensionalen entstehen zweidimensionale Flächen, die sich in der Phantasie des Betrachters erst zu dreidimensionalen Körpern zusammenfügen. Erst im größten Sexualorgan des Menschen, im Gehirn, entsteht dann die Erotik der Situation.
Weitere Informationen zum Künstler: www.joachimgraf.com/

