Freimannigfaltig
Zahlreiche Menschen unterschiedlichen Alters folgten dem Aufruf und reichten persönliche, überraschende und eindrucksvolle Fotografien ein. Eine Auswahl der besten Arbeiten ist nun in der Ausstellung „Freimannigfaltig“ in der Mohr-Villa zu sehen. Eröffnet wird sie im Rahmen des Sommerfests und präsentiert bis Anfang August Bilder, die Freimann in seiner ganzen Vielschichtigkeit zeigen – als Heimat und Lebensraum, als Ort des Wandels und der Begegnung sowie aus ganz individuellen Blickwinkeln.
Die eingereichten Arbeiten zeigen Lieblingsorte, Alltagsszenen, besondere Momente und ungewohnte Perspektiven auf das Viertel. Entstanden sind sie mit Kameras, Smartphones und teilweise auch mithilfe künstlerisch eingesetzter KI-Tools. Gerade diese unterschiedlichen Herangehensweisen verleihen der Ausstellung ihren besonderen Charakter.
„Freimannigfaltig“ bringt persönliche Sichtweisen von Menschen zusammen, die mit Freimann verbunden sind, und eröffnet einen facettenreichen fotografischen Dialog über das Leben im Stadtteil. Einige Werke werden durch kurze Texte ergänzt, die den Bildern zusätzliche Geschichten und Bedeutungen verleihen.
Eine Jury bestehend aus Yannick Thedens (Fotograf und ehemaliger FSJler der Mohr-Villa), Franziska v. Gagern (Fotografin), Klaus Wölfle (Fotograf), Dr. Margit Riedel (Vorstandvorsitzende der Mohr-Villa) und Emilie Huber (junge Bewohnerin des Stadtteils) wählte die gezeigten Fotografien aus allen Einsendungen aus. Die Ausstellung würdigt dabei nicht nur die prämierten Beiträge, sondern macht auch die kreative Vielfalt und den gemeinschaftlichen Blick auf Freimann sichtbar.
Die Mohr-Villa lädt alle Interessierten herzlich ein, den Stadtteil durch die Augen seiner Bewohner:innen neu zu entdecken.